marcapo-Lexikon

  • Crossmarketing

    Als Crossmarketing bezeichnet man die verschiedenen Formen der Kooperation zwischen mehreren Partnern im Marketing. Die Hauptidee des Crossmarketings ist die Herstellung gemeinsamer Synergieeffekte, so dass alle Partner wechselseitig von den Stärken der anderen Partner profitieren können.

  • Dialogmarketing

    Das Dialogmarketing ist eine Form des Direktmarketings, die im Gegensatz zu unspezifischer Werbung gezielt auf die Interessen des potentiellen Kunden zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen anbietet. Dabei konzentriert sich das Dialogmarketing wesentlich auf die Auswertung und Vertiefung bestehender und/oder vergangener Kundenbeziehungen. Somit steht der „Dialog“ des Unternehmens mit dem Kunden hier im Fokus.

  • Digital-Asset-Management

    Das Digital-Asset-Management oder auch DAM, bezeichnet die zentrale Speicherung, Verwaltung und Auszeichnung von digitalen Medieninhalten. Ein digitales Asset kann dabei aus Texten, Bildern, Quellcodes, Layouts oder weiteren multimedialen Inhalten bestehen, die mit zusätzlichen Informationen angereichert wurden. Der Umgang mit solchen Medieninhalten in einem zentralen System wird durch Auszeichnungen mit Metadaten und der darauffolgenden Katalogisierung.

  • Local Branding

    Local Branding steht für die operative sowie strategische lokale Markenführung und Marktbearbeitung. Seine Anwendung findet es vor allem bei Marken-Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen im vertikalen Vertrieb, d. h. über lokale Absatzpartner, vermarkten. Local Branding bezieht dabei die lokalen Absatzpartner aktiv in die zentrale Werbung und Markenkommunikation ein und optimiert gleichzeitig das Marketing des Partners vor Ort, indem es individuell auf ihn abstimmbare Werbemaßnahmen und -aktionen über ein Marketingportal, bietet. Zugleich bleibt das Corporate Design der Marke gewahrt. Der Absatzpartner agiert dadurch – im Idealfall – als lokaler Markenbotschafter: Er gibt der Marke ein Gesicht und lädt sie somit emotional auf.

  • Lokale Markenführung

    Lokale Markenführung umfasst alle Entscheidungen und Maßnahmen mit dem Ziel, die eigene Marke erfolgreich im lokalen Markt zu etablieren und die Werbetätigkeit des Absatzpartners vor Ort im Sinne der Marke zu beeinflussen. Zentrale Komponenten sind die Planung, Steuerung und Kontrolle der Marketingaktivitäten lokaler Absatzpartner, zudem die Bereitstellung von Mediakanälen, individualisierbaren Werbemitteln, Budgets und ergänzenden Services.

  • Marketing-Automatisierung

    Marketing-Automatisierung oder auch Marketing-Automation, ist eine softwaregestützte Methode um vorhandene Marketingprozesse zu automatisieren. Dabei werden Nutzerprofile basierend auf deren Nutzerverhalten mit Informationen angereichert, um automatisierte Kampagnenprozesse für individuelle Kommunikation einzurichten.

  • Marketingplan

    Als Marketingplan wird ein Dokument bezeichnet, welches alle notwendigen Maßnahmen beinhaltet, um die definierten Marketingziele eines Unternehmens zu erreichen. Ein Marketingplan wird – abhängig von der Größe des Unternehmens – meist vom Marketing-Leiter oder vom Geschäftsführer erstellt. Die Erstellung eines Marketingplans erfolgt in der Regel für ein einzelnes Produkt, eine Produktgruppe, eine strategische Geschäftseinheit oder für ein gesamtes Unternehmen.

  • Marketingportal

    Ein Marketingportal ist eine webbasierte Anwendung, die auf Basis von Internet-Technologien für unternehmensinterne Nutzergruppen (u. a. Händler, Filialen, Agenturen) eingerichtet und bereitgestellt wird. Im Portal werden Corporate-Design-konforme vorlagenbasierte Werbemittel, wie Flyer, Webbanner, aber auch Videos und Geschäftsdokumente, zum Abruf bereitgestellt und können individualisiert werden. Die Medienkanäle sind sowohl gedruckt als auch digital. Bestellbar sind auch Handels- und Streuartikel wie z.B. Kugelschreiber.

  • Marketing-Prozessmanagement

    Beim Marketing-Prozessmanagement handelt es sich um die Planung, Durchführung, das Controlling sowie die Optimierung von miteinander verbundenen Aufgaben im Marketing des Unternehmens. Das Marketing-Prozessmanagement zielt insbesondere auf die Wertschöpfungskette ab. Zentral wird dabei die Realisierung der im Marketingplan definierten Unternehmensziele angesteuert.

  • Marketing-Mix

    Mit dem Marketing-Mix werden Marketingstrategien oder Marketingpläne konkret umgesetzt. Die vier klassischen Instrumente des Marketing-Mix sind die „vier Ps“ – englisch für Product, Price, Place, Promotion – und „vier Cs“ – englisch für Commodity, Cost, Communication, Channel. Die Aktivitäten im Marketing-Mix müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt sein, um den gewünschten Erfolg zu erreichen.

  • Positionierung

    Als Positionierung im Marketing bezeichnet man das gezielte, planmäßige Schaffen und Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt oder eine Dienstleistung in der Einschätzung der Zielgruppe klar und positiv von anderen Produkten oder Dienstleistungen unterscheidet.

  • Store-Marketing

    Das Store-Marketing ist ein Teil des Handelsmarketings. Store-Marketing umfasst den Einsatz von Marketing-Instrumenten in den Verkaufsstellen des Handels. Hierzu gehören insbesondere die Schaufensterwerbung, der Einsatz von Display-Material, Produktvorführungen, audiovisuelle Präsentationen, Lautsprecherwerbung, die Dekoration und Warenpräsentation.

  • Werbekostenzuschuss

    Der Werbekostenzuschuss ist ein Geldbetrag, der Handelsunternehmungen seitens der Hersteller überlassen wird. Der Werbekostenzuschuss dient zur Finanzierung von Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, bei denen die Produkte und Leistungen der betreffenden Hersteller Beachtung finden.